Zuschreibungen, Missverständnisse

Überlegungen zum Workshop „Kunst und Gewalt“, Universität Bielefeld

Anschlussüberlegungen zum Workshop „Kunst und Gewalt“ der Arbeitskreise „Soziologie der Künste“ und „Gewalt als Problem soziologischer Theorie“6. und 7. Februar 2020, Universität Bielefeld In funktional differenzierten Gesellschaften delegitimieren Zuschreibungen von Gewalt ein Verhalten ebenso wie die Person, der es zugeschrieben wird. Wer gewalttätig wird, kann nicht „im Recht“ sein (es sei denn, sie oder er handelt in der Rolle einer oder eines Exekutiven des Rechts selbst). Der Delegitimierung lässt sich (vorläufig) über diese Rolle (Monopolisierung… Weiterlesen